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Olfaktometrische Messungen

Olfaktometrische Emissionsmessungen (Olfaktometrie) werden, nach einer sachgerechten Probenahme, z.B. an einem Kamin oder an einem Klärwerksbecken, mit Hilfe eines Olfaktometers und einem geprüften Tester-Team durchgeführt. Mit diesem Messverfahren wird die Geruchsstoffkonzentration objektiv gemessen. Für die olfaktometrischen Messung wird die zu untersuchende Probenluft in einen geruchs-neutralen Beutel gezogen. Zur Bestimmung des Geruchsstoffstromes erfolgt nach Möglichkeit zeitgleich die Messung der emissionstechnischen Randbedingungen (Temperatur, Strömungsgeschwindigkeit, Druck und Feuchte) an der Emissionsquelle.  Die im Probenbeutel mit Geruchsstoffen beladene Luft wird unmittelbar (bei Lagerung können zeitliche Schwankungen auftreten) an ein Olfaktometer angeschlossen und von 4 getesteten Prüfern vermessen. Das Ergebnis ist dann eine Geruchsstoffkonzentration in GE/m³ bzw. ein Geruchsstoffstrom in GE/h.

Olfaktometrische Messung

Diese Messungen können sachgerecht nur von Instituten mit einer Akkreditierung nach  DIN EN ISO/IEC 17025:2005 durchgeführt werden. Die gleiche fachliche Anforderung gilt auch für die Bestimmung der Geruchsimmission bei der Messung der Vorbelastung von Gerüchen durch eine Rastermessung (DIN EN 16841 Bl. 1) bzw. bei der der Bestimmung der Quellstärke einer unbekannten Quelle durch die Fahnenmessung (DIN EN 16841 Bl. 2).

Schema Olfaktometrie

Schema Erfassung von Geruchsemissionen und Imissionen, Olfaktometrie