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Ausbreitungsrechnung nach TA Luft: Gasförmige Luftschadstoffe

Ausbreitungsrechnung Schadgase

Zu den gasförmigen Luftschadstoffen gehören viele Komponenten, die bei industriellen Prozessen erzeugt und selbst nach Abluftreinigung noch im Abgas enthalten sind. Je nach Anlage, Prozess (z.B. Verbrennung) und Betriebsweise handelt es sich bei den gasförmigen Luftschadstoffen z.B. um Stickstoffdioxid (NO2), Schwefeldioxid(SO2), Fluorwasserstoff (HF) oder Chlorwasserstoff (HCl). Neben den gasförmigen Luftschadstoffen werden oft auch Stäube und Staubinhaltsstoffe oder Gerüche frei gesetzt, bei landwirtschaftlichen Betrieben ist Ammoniak (NH3) eine in der Regel zu betrachtende Komponente.

Bei Anlagen nach TA Luft werden die gasförmigen Luftschadstoffe in der Regel über Kamine abgeleitet, seltener entweichen sie aus diffusen Quellen.
Die Ausbreitungsrechnung wird mit Simulationsmodellen durchgeführt, die den Vorgaben des Anhangs 3 der TA Luft entsprechen und die behördlich anerkannt sind (AUSTAL2000, LASAT). Die Ausbreitungsrechnung wird im Normalfall für ein Gebiet durchgeführt, dass einen Kreis mit der 50fachen Kaminhöhe rund um den Anlagenstandort abdeckt (Beurteilungsgebiet nach TA Luft).Zu den Eingangsgrößen der Ausbreitungsrechnung gehören die folgenden Daten:

  • Geländehöhe und Landnutzung, wenn erforderlich
  • Gebäudekonfiguration (Lage, Ausdehnung, Höhe ) im unmittelbaren Umfeld, falls erforderlich
  • Meteorologische Eingangsdaten (stundenfeine Zeitreihe von Windgeschwindigkeit, Windrichtung und Turbulenzzustand der bodennahen Atmosphäre für ein repräsentatives Jahr, gültig für den Standort der Anlage Quellgeometrien (Lage, Höhe, Durchmesser des Kamins), emissionstechnische Randbedingungen (Ablufttemperatur, Abluftgeschwindigkeit, Volumenstrom) und Emissionen (Konzentrationen der Luftschadstoffe).

Das Ergebnis sind Jahresmittelwerte der Immissionskonzentrationen der betrachteten Luftschadstoffe als flächenhafte Verteilungen im Beurteilungsgebiet. Aus diesen lässt sich die räumliche Lage des Immissionsfeldes ersehen. Quantitativ ausgewertet wird dann in der Regel der Punkt der maximalen Beaufschlagung, die den in der TA Luft und anderen Quellen zu entnehmenden Beurteilungswerten gegenübergestellt werden.

Auf diese Weise kann – durch die Ergebnisse der Ausbreitungsrechnung - bereits vor Errichtung einer Anlage im Rahmen des Genehmigungsverfahrens die Einhaltung von Grenz- und Beurteilungswerten geprüft werden.

Die Durchführung von Ausbreitungsrechnungen ist ein zentrales Kernstück des Leistungsspektrums der iMA. Je nach Komplexheit der Fragestellungen (z.B. steiles Gelände, Bebauung, zeitlich diskontinuierliche Quellen) bieten wir Ihnen eine ganze Reiche von bewährten und behördlich anerkannten Lösungen, die über das Standardverfahren nach TA Luft weit hinaus gehen und Ihnen damit eine methoden- und rechtssichere Bearbeitung Ihrer Genehmigungsunterlagen gewährleisten. Bitte sprechen Sie uns mit ihren individuellen Anlagen-, Standort- und Prozessbedingungen einfach an, wir beraten Sie gern.

Weitere Eindrücke zur Ausbreitungsrechnungen nach TA Luft - Gasförmige Luftschadstoffe

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