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Flächennutzungs- und Bauleitplanung

Bauliche Maßnahmen haben immer einen Einfluss auf das lokale Klima. Abhängig von Art und Umfang der Bebauung werden die bestehenden Klimaverhältnisse unterschiedlich stark verändert. Nicht nur durch die aktuelle globale Klimadiskussion rückt dieses Thema – insbesondere im kommunalen Bereich – immer mehr in den Vordergrund. Lokalklimatische Aspekte werden zunehmend auch vom Bürger hinterfragt sein direktes Umfeld unter . Die hohe Bedeutung zeigt sich darin, dass siedlungsbedingte lokalklimatische Auswirkungen und Einwirkungen im Planungsrecht verankert wurde

  • Das Baugesetz fordert ausdrücklich die Berücksichtigung der Belange des Umweltschutzes, insbesondere der klimatischen Verhältnisse und der Luft in der Bauleitplanung.

Vor diesem Hintergrund sind von der Regionalplanung über die Flächennutzungsplanung (FNP) bis zur detaillierten Bauleitplanung (B-Plan) entsprechende Fragestellungen zu bearbeiten.

Hierbei sind lokale Effekte wie Kaltluftströmungen, thermische Ausgleichswinde, das Durchlüftungspotenzial usw. in Verbindung mit Belastungen thermischer Art (Überwärmung, Hitzestress) oder lufthygienischer Art (Luftschadstoffbelastungen, z.B. aus dem Kfz-Verkehr oder Geruchsemissionen aus Tierhaltungen, Kompostierungsanlagen, usw.) von großer Bedeutung.

Planerische Maßnahmen sind daher sowohl unter klimatischen wie auch lufthygienischen Aspekten zu bewerten. Minderungsmaßnahmen sind zu erarbeiten oder Optimierungen vorzuschlagen.

Unsere Dienstleistungen hierfür sind:

  • Stadtklimaanalysen
  • Durchlüftungsanalysen, Verschattungsanalysen, Analysen des Bioklimas, Ermittlung der thermischen und hygrischen Verhältnisse
  • Meteorologische Messungen mit stationären Messsystemen (Windrichtung, Windgeschwindigkeit, Lufttemperatur, Feuchte) zur Ermittlung der Häufigkeit unterschiedlicher Wetterlagen
  • Intensivmesskampagnen mit mobilen Messvorrichtungen zur flächenhaften Erfassung der Temperatur-, Feuchte- und Windverhältnisse<li">Vertikalsondierungen mit Fesselballonsystemen zur Ermittlung der vertikalen Struktur von Windrichtung, Windgeschwindigkeit und Lufttemperatur</li">
  • Rauchpatronenversuche zur Sichtbarmachung schwachwindiger Strömungen (z.B. nächtliche Kaltluftabflüsse)
  • Tracergasexperimente zur Abschätzung der lokalen Ausbreitungsverhältnisse bei bestimmten meteorologischen Bedingungen
  • Immissionsprognosen für Kfz-bedingte Emissionen (insbesondere Stickoxide und Feinstäube)
  • Immissionsprognosen für Luftschadstoffe und Geruchsimmissionsprognosen aus landwirtschaftlichen, gewerblichen oder industriellen Quellen
  • Vorbelastungsuntersuchungen
  • Rasterbegehungen und Fahnenbegehungen (Gerüche)